Was wäre, wenn…

In der letzten Woche hatten wir einen Gastredner hier bei uns. Bengi ist Psychologe und macht zurzeit seinen Doktor, er ist außerdem Jugendleiter in seiner Gemeinde auf Teneriffa und ist in der Leitung der übergreifenden Jugendarbeit des FEG Bunds Spanien.

Er hat uns die Frage gestellt: In was für einer Welt leben wir? Was ist charakteristisch?
Wie würdest du diese Frage beantworten?
Unsere Antworten waren leider nicht sehr positiv, es fielen Wörter, wie: Egoismus, Hetze, Ignoranz, Krieg, Leid….
Besonders oft, ging es darum, dass die Menschen egoistisch sind und nur ihren Vorteil suchen.

Morgens haben wir immer eine Andacht in der Gruppe. Die letzten Tage ging es häufiger um das Thema Freundschaft.
Jesus hat uns vorgelebt, wie man gute Freundschaften lebt.

Dabei stellt sich die Frage, was wäre, wenn wir gute Freunde wären, wie Jesus es war? Würde es in der Welt einen Unterschied machen?

Jesus ist der beste Zuhörer.
Es gibt so viele Stellen in der Bibel, in denen Menschen zu Gott beten, er sie hört und ihnen antwortet. Und auch zu uns spricht Gott: Worum wir auch bitten, er hört uns und antwortet (zB. 1.Joh 5,15)

Sind wir nicht oft nu daran interessiert zu reden und uns um uns selber zu kreisen? Sind wir wirklich aktive Zuhörer und interessieren uns für den anderen, oder warten wir nur bis dieser Luft holt, damit wir schnell selber erzählen können?

Was wäre, wenn wir anfangen, anderen Leuten, besonders unseren Freunden ungeteilte Aufmerksamkeit zu schenken, echtes Interesse an ihrem Leben zu zeigen und uns mit ihnen zu freuen oder mit ihnen zu weinen….
Was wäre, wenn….

Jesus ist für uns, wie ein Spiegel.
Er gibt uns ehrliches und konstruktives Feedback. Er redet uns weder nach dem Mund, noch will er uns fertig machen. In seinem Wort lesen wir, wie wir Menschen wirklich sind: wir sündigen, wir sind egoistisch und wir suchen unser eigenes Wohl. Aber dort steht auch, wir sind unendlich geliebt, wertvoll und wichtig für ihn.

Schmeißen wir nicht viel zu oft mit Kritik um uns? Vergessen wir dabei nicht viel zu oft, respektvoll zu bleiben und den Wert des Anderen in Ehren zu halten?
Oder ist der andere uns egal und wir lassen ihn einfach im Glauben, falscher Tatsachen?
Wünschen wir uns von unseren Freunden nicht eher ein ehrliches Feedback? Sollten wir einander nicht die Wahrheit sagen, um uns gegenseitig zu beschützen und weiterzubringen, auch wenn es manchmal hart ist?

Was wäre, wenn wir anfangen, unseren Mitmenschen, besonders unseren Freunden ehrlich zu begegnen? Was wenn wir sie liebevoll und respektvoll behandeln und mit ihnen gemeinsam nach den besten Lösungen suchen und sie nicht in einem Gewirr aus Lügen zurücklassen?
Was wäre, wenn…

Jesus hat uns das größte Geschenk gemacht, in dem er sein Leben für uns gelassen hat, obwohl wir es gar nicht verdient haben und erwartet keine Gegenleistung. So sehr liebt er uns.

Wie oft denken wir nur an unseren Vorteil? Drehen wir uns nicht viel zu oft nur um uns selbst?
Machen wir heutzutage überhaupt noch Geschenke? Warum fällt es uns so schwer, etwas Passendes zu finden? Empfinden wir diese selbstlose Liebe für jemanden? Zeigen wir es dieser Person denn auch?

Was wäre, wenn wir anfangen, Anderen, besonders unseren Freunden, Geschenke zu machen, ohne Gegenleistungen zu erwarten und das obwohl dieser es vielleicht gar nicht verdient hat?
Was wäre, wenn….

Was wäre, wenn wir anfangen, uns nicht nur um uns selber zu drehen?
Was wäre, wenn wir anfangen, den anderen wirklich höher zu achten, als uns selber?
Was wäre, wenn wir Jesus als Vorbild für unsere Freundschaften nehmen?
Was wäre, wenn wir damit die Welt ein bisschen besser machen würden?
Was wäre, wenn wir anfangen, echte Freunde zu werden?
Was wäre, wenn…

Vollkommen aber ist meine Freude, wenn ihr euch ganz einig seid, in der einen Liebe miteinander verbunden bleibt und fest zusammenhaltet.
3 Weder Eigennutz noch Streben nach Ehre sollen euer Handeln bestimmen. Im Gegenteil: Seid bescheiden und achtet den anderen mehr als euch selbst.
4 Denkt nicht an euren eigenen Vorteil. Jeder von euch soll das Wohl des anderen im Auge haben.
5 Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild:
6 Obwohl er in jeder Hinsicht Gott gleich war, hielt er nicht selbstsüchtig daran fest, wie Gott zu sein.
7 Nein, er verzichtete darauf und wurde einem Sklaven gleich: Er wurde wie jeder andere Mensch geboren und war in allem ein Mensch wie wir.
8 Er erniedrigte sich selbst noch tiefer und war Gott gehorsam bis zum Tod, ja, bis zum schändlichen Tod am Kreuz.
9 Darum hat ihn Gott erhöht und ihm den Namen gegeben, der über allen Namen steht.
10 Vor Jesus müssen einmal alle auf die Knie fallen: alle im Himmel, auf der Erde und im Totenreich.
11 Und jeder ohne Ausnahme wird zur Ehre Gottes, des Vaters, bekennen: Jesus Christus ist der Herr! (Philiper 2,2-11)

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s