Gott verändert Perspektiven#leben

 

Nach ereignisreichen 2 Monaten möchten wir euch in die nicht leichte und doch überwältigende Zeit, die wir zurzeit durchleben, mit hineinnehmen.

Denis musste in der Zeit von Ende März bis jetzt zwei Mal für eine Woche nach Deutschland, eine Woche nach Barcelona, wir mussten unsere Medienpräsenz aufpeppen, wir sind umgezogen und wir haben endlich das Haus gekauft und renoviert. Es war eine so intensive Zeit und zu manchen Zeitpunkten haben wir echt den Mut verloren und uns den Herausforderungen nicht gewachsen gefühlt, und doch können wir im Nachhinein in jeder einzelnen Situation Dinge/Personen aufzählen, für die wir Gott dankbar sind.

Mitte April ist Denis für eine Woche nach Deutschland geflogen, um die letzten Details für den bevorstehenden Hauskauf zu klären und hat noch einige weitere wichtige Termine wahrgenommen. So hatte er Termine bei Notaren und mit den Verantwortlichen der AM und Besuche bei Spendern, die sich am Hauskauf beteiligen wollten, um das Projekt vorzustellen.Vor allem für den letzten Punkt sind wir Gott sehr dankbar, denn eine Person hat sich entschieden, ihr Auto zu verkaufen, um uns eine sehr hohe Summe Geld spenden zu können, weil Gott es ihr aufs Herz gelegt hat.

Der Hauskauf rückte immer näher und damit auch unser persönlicher Umzug. Der 7. in drei Ehejahren. Ihr könnt euch sicher vorstellen, wie schnell wir inzwischen darin sind, unsere Sachen zu packen, im Auto zu verstauen und damit in die neue Bleibe zu fahren. Aufgrund einiger Umstände mussten wir dann auch noch eine Zwischenwohnung beziehen, da wir aus unserer Wohnung Anfang Mai ausziehen mussten, aber vor dem 15. nicht in das Haus in Tafira einziehen konnten. Gott sei Dank haben uns unsere Freunde Dominik und Nathalie, die zufällig genau die zwei Wochen in Deutschland im Urlaub waren, ihr Haus zur Verfügung gestellt.

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Unsere Hauptaufgabe in der gemeinsamen Zeit auf der Insel war, die Website fertig zu stellen. Über Pfingsten fand in Deutschland das BUJU statt- Bundesjugendtreffen der Freien Evangelischen Gemeinden in Deutschland, zu dem rund 4.500 Jugendliche gekommen sind. Das Projekt GOGlobal der Allianz Mission, zu dem auch CAMBIO, unsere Jüngerschaftsschule zählt, konnte dort bekannt gemacht werden. Dafür musste bis zum 18.Mai die Website stehen, Flyer gedruckt werden und wir mussten einen Crashkurs bekommen, in Sachen Instagram und Medienpräsenz. An dieser Stelle sind  wir vor allem für die FSJler der Gemeinden Gran Canarias dankbar, die sich viel Zeit genommen haben, um uns in diesen Dingen zu unterstützen. Die fertige Website könnt ihr auf www.cambio.goglobal.amaufrufen und euch ansehen.

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Dann endlich war der Tag gekommen: Der 15.Mai. Denis fuhr vormittags zum Notar und hat den Kaufvertrag unterschrieben, kurz darauf saßen wir mit den zwei Praktikanten Susanne und Patrice in den zwei Autos und fuhren in unser neues Zuhause. Abgemacht war mit den Eigentümern, dass sie noch 2 Wochen länger auf der unteren Etage wohnen bleiben dürfen, da sie Probleme mit dem neuen Haus hatten und wir sie nicht auf die Straße setzen wollten.

Die obere Etage sollte allerdings sauber und leer sein, stattdessen fanden wir sie dreckig, vermüllt, noch nicht ausgeräumt. Es hat nach Rauch gestunken und der dort lebende Hund hatte so ziemlich jedes Zimmer als das seine markiert. Wir konnten es kaum glauben.
Den ganzen Abend verbrachten wir damit, zu schrubben, putzen, lüften und zwei Zimmer halbwegs bewohnbar für die Nacht zu machen. Es war so ernüchternd.

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Auch die darauffolgenden Tage verbrachten wir mit diesen Aufgaben und dann war auch schon der 18. Mai und Denis musste nach Deutschland zum BUJU fliegen. Wir sind unglaublich dankbar, dass Rebecca in dieser Zeit nicht alleine im Haus war, sondern Susanne und Patrice da waren und ordentlich mit angepackt haben. Außerdem ist für eine Woche ihre Schwester Esther zur Unterstützung gekommen. Sie hat sich vor allem dem Teil der Wohnung gewidmet, der für die bevorstehende Geburt wichtig ist, Kinderzimmer, Schlafzimmer, Küche. In dieser einen Woche nun konnten wir dank der fleißigen Helfer aus dieser Katastrophe ein echtes Zuhause zum Wohlfühlen zaubern.

Zwischen dem Moment der Ankunft in völliger Fassungslosigkeit und Enttäuschung und dem Moment, als die Hauptzimmer unserer Wohnung sauber, gestrichen, neu eingerichtet und dekoriert waren, lag nur eine Woche.

In dieser einen Woche haben sich Gedanken wie: Was haben wir uns da nur angetan? Knapp 4 Wochen vor Geburtstermin? Auf dem Boden schlafen? Nicht atmen können, weil der Rauch in jeder Wand steckt? Wie konnte ich jemals Hunde mögen?

Bis hin zu: Wow. Wie Gott Menschen im richtigen Augenblick schickt. Wie gesegnet wir sind, mit so tollen Einrichtungsmöglichkeiten. Wie dankbar wir sein dürfen für so alltägliche Dinge wie Putzmittel…

 Gott verändert nicht immer Situationen, wir mussten hart arbeiten, aber er hat die Perspektive verändert.
Ja, wir sind Gott wirklich dankbar und auch den tollen Leuten, die uns in diesen zwei Monaten so tatkräftig unterstützt haben. Auch wenn es die nächste Zeit wahrscheinlich nicht weniger anstrengend und intensiv wird, wissen wir doch, Gott gibt uns Gründe, dankbar zu sein.

2 Gedanken zu “Gott verändert Perspektiven#leben

  1. Wauh, was seid ihr tapfer! Eine Woche wie 40 Jahre wüstenerfahrung. Preist den Herrn. Das wird ein Haus Gottes. Mit Gebet und lieben Grüßen, Herbert

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  2. Krass! Ich liebe Perspektivenwechsel. Sehr inspirierende Story. Vielen Dank dafür. Für das schönste Ereignis, die Geburt eures kleinen Engels, alles gute. Auf das es auch für euch das schönste Erlebnis wird.
    Beten für euch, Freunde.
    Fetten Gruß,
    die feers

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