„Das Auto ist weg!“#glauben

Mit dieser Aussage kam Denis letztens von seiner morgendlicher Joggingrunde nach Hause. Das Auto stand nicht mehr dort, wo wir es am Abend zuvor geparkt hatten.
Schock – Die ersten Fragen: 
Geklaut?
Was tun? Polizei?
Wie ist das hier, bürokratisch?
Werden wir es wiederfinden?
Die ersten Überlegungen, wie man ohne Auto zurecht kommen wird, der große Ärger über den finanziellen und emotionalen Verlust.
Stoßgebete: „Herr, bitte lass es wieder auftauchen – du weißt, wie sehr wir darauf angewiesen sind.“
Nach einem Besuch auf dem hiesigen Polizeipräsidium, die große Erleichterung:
Es wurde abgeschleppt und wir konnten es direkt wieder mitnehmen. Warum genau, konnte man uns nicht sagen, zumal es nicht im Parkverbot stand. Wahrscheinlich hatte die Nachtschicht einfach nicht genug zu tun. Andere Länder – andere Sitten!
Eins hat uns diese Aktion gelehrt, neben dem Fakt, dass man in den engen Kurven Puerto Ricos lieber nicht parken sollte;
wir sollten unsere Herzen nicht an materielle Güter hängen.
Nichts auf dieser Welt ist so zuverlässig, dass unser Leben davon abhängen sollte, wenn wir es verlieren.
Klar wäre es ärgerlich gewesen, wäre es tatsächlich weggewesen, aber wir hätten weiterleben können, denn es hängt nicht unser Leben davon ab.
Wir sind Gott sehr dankbar, dass wir das Auto wieder haben, aber sind auch dankbar für die Erinnerung, die immer wieder aufs Neue wichtig ist:
Unser Besitz entscheidet nicht über unser Leben. Deshalb ist es wichtig, darüber nachzudenken, worin unser Herz geankert ist: Sind es materielle Güter, wie Auto, ein Haus oder ein Gegenstand?
Woran hängt dein Herz?
Glück oder Sicherheit können uns diese Dinge niemals versprechen, denn sie sind vergänglich, aber Jesus Christus bleibt immer derselbe – es lohnt sich, sein Herz in ihm zu ankern und seine ganze Hoffnung auf ihn zu setzen.
Das Größte ist, wenn jemand seine ganze Hoffnung auf Gottes Gnade setzt und sich durch nichts davon abbringen lässt, denn Jesus Christus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit (nach Hebräer 13,8+9).

 

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