Abschied, Ausreise, Ankunft #Leben

Nach einer langen Pause, werdet ihr hier über die vergangenen 4 Wochen informiert. Wir sind inzwischen auf der Insel angekommen und haben endlich wieder gut funktionierendes Internet.

Am Samstag, den 21.10. haben wir eine Abschiedsfeier in Altenkirchen mit Freunden und Verwandten gefeiert. Es war ein sehr schöner Nachmittag, den wir mit vielen unserer Lieben verbringen durften.

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Neben der Vorstellung der Allianz Mission durch unseren Missionssekretär Jochen Riemer, hörten wir von Hannes ein paar Impulse zum Thema Dinge vor Gott ablegen vs. Von Gott erfüllt sein. Hier haben wir nochmal tiefer verstanden, wie wichtig es ist, die Lasten, die wir mit uns tragen bei Gott abzulegen, sodass er uns mit den guten Sachen füllen kann.

David und Silas haben uns in Form von Gedichten noch wichtige Impulse mit auf den Weg gegeben. Einerseits, dass man seine Worte weise wählen sollte, denn sie haben Macht.
Auf Youtube kann man sich dazu auch das Original anschauen, klicke dafür hier.
Das andere Gedicht handelte von einem Adler, der unter Hühnern aufwuchs und sich nicht bewusst war, dass er für mehr bestimmt ist. Wir lernen daraus, dass wir über unseren Tellerrand herausschauen sollen und dem Ruf Gottes folgen können, ohne Angst haben zu müssen, dass wir dafür nicht bereit sind.

Zum Abschluss des offiziellen Nachmittags lauschten wir einem Konzert von Benaja und Sam Lang. Zwei Brüdern aus Wetzlar, die Denis durch die Arbeit kennengelernt hat. Danach ließen wir den Abend noch in gemütlicher Runde ausklingen. Für uns – ein supergelungener Tag.IMG_3232Es war eine schöne Gelegenheit uns von Freunden zu verabschieden, egal ob neue oder „alte“ Freunde. Es hat uns sehr gefreut, dass so viele Freunde aus unserer ehemaligen Jugend der FeG AK gekommen sind. Somit war es ein großes Wiedersehen und gleichzeitig ein Abschied. Da kann man wirklich von dem berühmten Lachenden und Weindenen Auge sprechen.

Am 29.10. hatten wir einen Abschiedsgottesdienst in unserer Gemeinde in Marburg. Nachdem wir nun drei Jahre Mitglieder in dieser Gemeinde waren, konnten wir auch dort noch einmal alle verabschieden. Besonders im Jugendhauskreis, den Denis geleitet hat, haben wir nachmittags in einer Reflexionsrunde noch einmal die schönsten und besten Momente in diesen drei Jahren aufleben lassen.

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Am 02.11. haben wir dann unsere lange Reise begonnen. Gegen Abend waren wir zum Essen mit einer alten Bekannten aus Freiburg verabredet und haben uns noch gestärkt, bevor wir die Nacht bis Barcelona durchgefahren sind.

In Barcelona hat der Bund der FIEIDE seinen Sitz. Das ist der Partnerbund der FeG, also der Bund, dem die freien evangelischen Kirchen Spaniens angehören, auch die auf Gran Canaria. Mit den Vorsitzenden dort und dem Leiter der Fernbibelschule EET haben wir in verschiedenen Meetings das Projekt vorgestellt und mögliche Zusammenarbeiten besprochen.
Besonders dankbar sind wir dafür, dass wir von den Unruhen in und um Barcelona so gut wie nichts mitbekommen haben. Wenn das Auto, mit deinem gesamten Besitz an der Straße steht, wo demonstriert wird, wird es einem doch etwas mulmig, aber wir waren in einem Vorort Barcelonas untergebracht und wir konnten das Auto auf dem Hof der Finca abstellen. Außer vielen katalanischen Flaggen in den Fenstern und Menschen, die auf Catalan geredet haben, hat man nichts bemerkt.IMG_1917
(in jedem 2. Haus hing eine katalanische Flagge und eine mit der Aufschrift SI (JA))IMG_1895
(im Gottesdienst wurde teilweise auf Catalan gesungen und gebetet)

Weiter ging es für uns dann am 07.11. nach Alicante, hier haben wir uns mit dem Leiter der Fackelträger dort getroffen. Sie machen eine ähnliche Arbeit wie wir sie vorhaben und im Gespräch konnten wir einige Fragen loswerden.
Weil die Fähre immer nur dienstags und samstags abfährt, hatten wir noch 2 Tage Zeit und haben uns die wunderschöne Stadt Sevilla angeguckt und dort verschiedene „Kleinigkeiten“ erledigt, wie online Wohnungen suchen oder Bücher, die noch auf der TO-DO-Liste stehen zu bearbeiten.

IMG_3283(Zum Sightseeing in Sevilla gehört auch der berühmte Plaza de Toros, in dem noch immer die Stierkämpfe stattfinden.)

Am Samstag, den 11. legte dann endlich von Huelva die Fähre ab und wir waren erstaunt, wie wenig es zu Beginn schaukelte. Nach etlichen Stunden war jedoch auch das „bisschen“ Geschaukel sehr anstrengend und wir waren froh, dass wir nach ca. 36 h den Hafen von Las Palmas sicher erreicht hatten. Obwohl wir 2 geschlagene Stunden zu spät abgelegt haben, kamen wir vor der genannten Zeit an – Ein Hoch auf den Rückenwind !IMG_1940

Als wir dann auch noch das Auto ohne Beulen und Kratzer sicher aus dem engen Parkdeck bekommen haben, stand der Reise in den Süden nichts mehr im Weg. 20171112_212402966_iOSJetzt sitzen wir bei Henning und Gudrun Hoffmann und sind froh, hier erst einmal unterkommen zu können. Den ersten Behördengang konnten wir auch schon erfolgreich abschließen und haben den Antrag auf einen Antrag für die Wohnsitzberechtigung erhalten. Wenn alles gut geht, bekommen wir morgen bei der Polizei den Antrag anerkannt und können dann wiederum den Hauptantrag beim Rathaus einreichen, um dann die Residencia zu erhalten, mit der man Wohnungen mieten, das Auto ummelden, ein Konto eröffnen etc. kann…. hoffen wir, dass alles funktioniert! 🙂

 

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